Wanderungsgewinne schwächen Bevölkerungsrückgang in Sachsen ab

Am 30. September 2018 lebten im Freistaat Sachsen 4 076 957 Einwohner, das entspricht 4 351 Personen bzw. 0,1 Prozent weniger als zum 31. Dezember 2017. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2017 war die sächsische Bevölkerung nur um weniger als die Hälfte der Personen zurückgegangen – 2 083 Personen.

Hauptursache hierbei ist ein Geburtendefizit, welches um 2 560 Personen höher ausfiel als im Vergleichszeitraum 2017. Der Rückgang der Bevölkerung wurde jedoch durch einen sogenannten Wanderungsgewinn von 12 081 Personen abgeschwächt, was 647 Personen mehr sind als noch in 2017.

Laut dem Statistischen Landesamtes des Freistaates stieg nur in den drei Kreisfreien Städten sowie in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Nordsachsen die Bevölkerung zwischen Jahresende 2017 und 30. September 2018 an. In den übrigen Landkreisen war die Bevölkerung jedoch rückläufig.
Dabei bildet der Erzgebirgskreis mit 0,6 % sowie die Landkreise Zwickau und Görlitz (je 0,5%) das Schlusstrio. Die Kreisfreie STadt Leipzig hingegen ist Spitzenreiter mit einem Plus von 0,5%.

 

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