150 Jahre Johannisbad und 115 Jahre Schwimmhalle

In Abwandlung eines Goethe-Zitats könnte es heißen:

Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu nutzen weiß.

Denn damit ist der Bau des Johannisbades ganz gut umschrieben und begründet.

Der aus Dresden stammende Dr. Samuel Schlobig übernahm 1850 die Funktionen als Oberarzt des Stadtkrankenhauses, als Armenarzt und als Polizeiarzt.

Sowohl die Zustände im Krankenhaus als auch in der städtischen Badeanstalt befriedigten ihn keineswegs.

Schlobig, der seine Eltern in Dresden durch eine Seuche verloren hatte, reagierte.

Er kaufte ein neben dem Stadtkrankenhaus gelegenes Feld und ließ eine orthopädische Heil- und Badeanstalt errichten.

Anstelle von vier Holzbottichen entstanden im Erdgeschoss 24 Badezellen.

Später wurde daraus das Johannisbad – das heuer sein 150jähriges Bestehen feiert.

 

 

 

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