Puppentheaterchefin lehnt neuen Vertrag ab

GleichmannDie Chefin des Zwickauer Puppentheaters, Annette Gleichmann, hat einen Überleitungsvertrag nach dem 31. Juli abgelehnt. In einem Brief an Generalintendant Roland May und Geschäftsführerin Sandra Kaiser gibt sie als Grund die verfahrene und ungeklärte Situation der Spielstätte an, die eine optimale Vorbereitung der neuen Spielzeit unmöglich mache. Ohne Gewissheit über die Zugehörigkeit des Puppentheaters könnten keine Vertragsabschlüsse für die Besetzung der vakanten Spielerstellen, aber auch von Gastregisseuren, Bühnenbildnern und Puppenbauern erfolgen. Ohne diese Personalien sei es nicht möglich, einen Spielplan für die kommende Spielzeit zu erstellen. Zwei der fünf Puppenspieler hatten bereits im Oktober 2015 ihre laufenden Verträge nicht verlängert. Die Stellen sind öffentlich ausgeschrieben.