Zwickauer Polizisten am ältesten.

polizeischildDer Polizeibedienstete im Freistaat ist im Durchschnitt 45,8 Jahre alt. Damit ist die sächsische Polizei im vergangenen Jahr durchschnittlich ein halbes Jahr älter geworden, Das geht aus Zahlen hervor, mit denen Innenminister Ulbig eine Anfrage von Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag, beantwortet hat. Den Altersrekord hält mit 48,4 Jahren die Polizeidirektion Zwickau. Am Alter der Polizeibediensteten könne man die unverantwortlichen Stellenstreichungen der vergangenen Jahre unschwer erkennen. Der seit 2012 bestehende Einstellungskorridor von 300 Stellen pro Jahr, der seit diesem Jahr auf 400 Stellen erhöht worden sei, könne die Altersabgänge, den damit verbundenen Verlust der Stellen und die Erhöhung des Durchschnittsalters nicht mehr wettmachen, kritisiert Lippmann. Durch das hohe Durchschnittsalter sei die Leistungsfähigkeit der Polizei insgesamt geschwächt. Ulbig wird aufgefordert, der sich abzeichnenden Überalterung der Bediensteten entgegenzuwirken. „Parallel dazu sollte durch umfassende Gesundheitsmaßnahmen, insbesondere durch Reduzierung der Einsatzbelastungen, dafür Sorge getragen werden, dass auch ältere Polizeibedienstete ihren Beruf bis zur Rente auch in körperlich anspruchsvollen Einsätzen, voll ausüben können“, so Lippmann weiter.