Sparkasse Zwickau baut Filialnetz um

Die Sparkassse Zwickau will ihr Filialnetz auf die Zukunft ausrichten und die Struktur an das geänderte Kundenverhalten anpassen. Die Geschäftsstellen Eckersbach, Mülsen, Crimmitschau, Kirchberg, Wilkau-Haßlau, Werdau und Marienthal werden in den nächsten Monaten zu Beratungs-Centern erweitert, in denen es künftig auch komplexe Finanzierungs- und Anlageberatungen gibt. Sechs kleinere Filialen werden mit anderen Geschäftsstellen zusammengelegt und schließen zum 1. Januar 2018. Betroffen sind die Geschäftsstellen in Ebersbrunn, Steinpleis, Crimmitschau-Mühlgasse, Zwickau: Heinrich-Braun-Klinikum, Zwickau-Auerbach sowie die Filiale Sandberg in Wilkau-Haßlau. Detaillierte Informationen erhalten die Kunden Mitte Dezember in einem persönlichen Schreiben. Dem geänderten Kundenverhalten will das Kreditinstitut Mitte 2018 mit der Eröffnung einer Direktfiliale Rechnung tragen. Dort werden speziell ausgebildete Mitarbeiter künftig telefonisch bzw. online eingehende Kundenanfragen bearbeiten. Ab Januar werden alle Filialen mit kostenfreiem W-Lan ausgestattet. Mit dem Ausbau der digitalen Angebote reagiere man auf die Wünsche der Kunden, so Vorstandsvorsitzender Felix Angermann.