Neue Module für Wasserhaushaltsportal

In Sachsen ist es wärmer geworden. Der Wasserhaushalt hat darauf mit einer Zunahme von Extremereignissen reagiert. Auf der einen Seite seien Hochwasser in schnellerer Folge aufgetreten als bisher, auf der anderen Seite würden mehr ausgeprägte Niedrigwasserperioden verzeichnet. Um diese Veränderungen abschätzen und allen Entscheidungsträgern und Akteuren zugänglich machen zu können, ist das „Wasserhaushaltsportal Sachsen“ entwickelt worden. Mit der Freischaltung der zweiten Säule zur Nutzung im Internet wurde am Donnerstag ein neuer Meilenstein erreicht. Die interaktiven Anwendungen beinhalten sowohl sachsenweite Wasserhaushaltsdaten des Ist-Zustands als auch für Zukunftsszenarien. Wahlweise können unterschiedliche Landnutzungs- und Klimaszenarien gerechnet werden. Bereits 2012 wurden erste Inhalte des Projektes KLIWES im „Wasserhaushaltsportal Sachsen“ bereitgestellt. Seitdem gab es einen regen Ansturm auf das Portal.