FSV weist Babelsberger Vorwürfe zurück

Babelsberg_FSVDen Vorwurf, dass FSV-Coach Torsten Ziegner am Sonntag in Babelsberg einen gegnerischen Spieler mit den Worten „Scheiß Türke“ beleidigt haben soll, hat der Verein als haltlos zurückgewiesen. Auch auf der Zwickauer Wechselbank habe niemand eine derartige Äußerung von sich gegeben. Der FSV Zwickau, seine Gremien und Mitglieder, verstehen sich als politisch neutral. Dinge wie Toleranz, Menschlichkeit und fairer Sportsgeist seien jedoch unverhandelbare Werte, die nicht zur Disposition stünden. Marc-Philipp Zimmermann habe die Äußerung „nur Ausländer hier“ inzwischen bedauert. Er muss dafür aber mit disziplinarischen Konsequenzen rechnen. Insgesamt müsse eingeschätzt werden, dass sich die Zwickauer am Sonntag nicht wirklich als willkommene Gäste gefühlt haben. Angefangen von pauschal assoziierenden Plakaten über die Gesinnung der Sachsen, Beschimpfungen als Nazis bis hin zu fortgesetzten Provokationen durch Babelsberger Aktive auf dem Spielfeld und dem möglicherweise nicht ganz spontanen „Wutausbruch“ von Trainer Cem Efe habe man den Eindruck gewinnen können, dass von Babelsberger Seite mit einer pauschalierten und vorgefertigten Meinung in dieses Spiel gegangen wurde. Derartige Probleme habe es bislang mit keinem anderen Verein gegeben.