32.000 Metaller im Ausstand

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An 11 Warnstreiktagen der IG Metall waren insgesamt 32.020 Beschäftigte aus 160 Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen beteiligt. Heute zählte die Gewerkschaft 7.120 Beschäftigte in 21 Betrieben. In Sachsen befanden sich 6.820 Metaller aus 18 Betrieben im Ausstand. Die Beschäftigten von Schnellecke Logistics Sachsen, Radsystem Mosel, SAS Autosystemtechnik und der GKN Driveline Deutschland führten in Mosel gemeinsam mit Kollegen von Volkswagen ihren zweiten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde durch. Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Geld für zwölf Monate und Wahloptionen für moderne Arbeitszeitmodelle. Darüber hinaus strebt die Gewerkschaft eine Verhandlungsverpflichtung über die Angleichung der Arbeitszeiten zwischen Ost und West an. „Die Arbeitszeit-Mauer muss weg! Das ist die Botschaft unserer Warnstreiks. Familienfreundliche und verträgliche Arbeitszeiten für Schichtarbeiter müssen her. Wir erwarten endlich Bewegung von den Arbeitgebern! Wenn keine Bewegung in die Verhandlung kommt, wird es weiterhin kraftvolle Warnstreiks geben“, sagte Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist am Freitagnachmittag ohne Ergebnis vertagt worden.