Zschäpe wollte womöglich aussagen

Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe wollte laut einem Zeitungsbericht ursprünglich vor Gericht aussagen. Das habe die 37-Jährige auf einem Gefangenentransport am 25. Juni gegenüber ihren Begleitern vom Bundeskriminalamt deutlich gemacht. Die Bundesanwaltschaft hat Zschäpe Anfang November der Mittäterschaft an der Mord- und Anschlagsserie sowie den Banküberfällen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angeklagt. Nach jüngsten Angaben ihrer Anwälte will Zschäpe nun aber vor Gericht schweigen. Sie seien sich mit ihr einig, dass sie keine Angaben zur Sache machen werde, sagten ihre Verteidiger der „Süddeutschen Zeitung“. Ob diese Ankündigung für die gesamte Dauer des Prozesses Bestand haben werde, stehe allerdings nicht fest.