Winterbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Das kurze Winterintermezzo in Südwestsachsen hat sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht: Im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region um 1.744 auf 15.208 gestiegen. Die Quote liegt jetzt bei 8,9 Prozent. Beunruhigen müsse dies allerdings nicht, versichert Arbeitsagentur-Chefin Regine Schmalhorst. Die Entwicklung sei typisch für den ersten Monat des Jahres: Viele witterungsabhängige Betriebe mussten ihre Arbeit angesichts frostiger Temperaturen und Schnee einstellen. Daher hätten sich im Januar überwiegend Männer arbeitslos gemeldet. 1.356 Stellen – 23 weniger als im Dezember – waren im Januar im Agenturbezirk registriert, neu aufgenommen wurden 459 sozialversicherungspflichtige Stellen. Den Großteil meldeten Zeitarbeitsfirmen, das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und der Gesundheits- und Sozialbereich.

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