Werdau bekommt Pleißenpegel

Auf Einladung der Landestalsperrenverwaltung kam die Projektgruppe Pleiße kürzlich zum zweiten Mal zusammen. Das Gremium hat sich das Ziel gesetzt, das Gesamtkonzept Hochwasserschutz Pleiße fortzuschreiben und die Aktivitäten aller Beteiligten zu bündeln. Diskutiert wurde unter anderem die Errichtung weiterer Pegelstandorte im sächsischen bzw. thüringischen Teil des Flusslaufes. Für die Ortslage Werdau wurde ein Vorzugsstandort an der Brücke Querstraße herausgearbeitet. Der Aufbau des Pegels soll nach Klärung der liegenschaftsrechtlichen Belange bis zum I. Quartal 2015 in Form einer solarversorgten Compactstation erfolgen. Im Anschluss informierten die Landestalsperrenverwaltung und das beauftragte Ingenieurbüro über die geplante zweidimensionale Modellierung des Abflussverhaltens in der Pleiße. Nach bereits abgeschlossener Datenaufbereitung wird derzeit das Flussprofil einschließlich angrenzender Uferbereiche vermessen. Die Maßnahme soll ca. zwei Monate in Anspruch nehmen. Danach erfolgt die hydraulische Modellierung.

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