Warnstreik bei den Regionalverkehrsbetrieben

Im öffentlichen Personennahverkehr des Freistaates stehen die Zeichen auf Streik. Nach der Kündigung der Tarifverträge für den Regionalverkehr hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft mit der Arbeitgeberseite über einen neuen Vergütungstarifvertrag verhandelt. Am 13. November waren die Gespräche ergebnislos und ohne neuen Termin abgebrochen worden. Daher beschloss die Gewerkschaft, in der Woche vom 26. bis 30. November für einen Tag zu streiken und die Arbeitgeber damit zu zwingen mit einem neuen verhandlungsfähigen Angebot die Verhandlungen fortzusetzen. Ein Bus-oder Straßenbahnfahrer verdient derzeit 1.695 Euro brutto bzw. 9,74 Euro/Stunde. Unter den 12 bestreikten Unternehmen sind auch die Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen. Während des Streiks kann es zu Ausfällen und Verspätungen kommen.