Valentinstag: Mehr Schoki, weniger Blumen

Mehr naschen, weniger Pflücken – der Trend setzt sich fort

Sachsen – Morgen ist der große Tag der Liebenden. Und was bietet sich da mehr an, als seinem Partner oder seinem Schwarm ein paar Blumen zu schen… Blumen? Der Trend bei den Sachsen scheint weg vom Schnittgut, hin zur süßen Verführung zu gehen. Aber der Reihe nach:
Im Kalenderjahr 2017 kamen aus dem Ausland Blumen und Blüten im Gesamtwert von 8,73 Millionen € in den Freistaat. Im Zeitraum Januar bis November 2018 waren es 6,57 Millionen €. Somit wurde der Negativtrend der Blumenimporte, laut des Statistischen Landesamtes, fortgesetzt. Noch vor einer Dekade, im Jahre 2008, betrug der Warenwert im selben Zeitraum noch 14,95 Millionen € – also etwas mehr als doppelt so viele Blumen- und Blütenimporte! Hinzu kommt die Preisentwicklung für das Schnittgut. In den letzten zehn Jahren sind die Preise um über 30 % gestiegen.

Der Trend geht weg von den Blumen – doch Schokolade und Pralinien stehen dafür mehr denn je im Kurs: Von Januar bis November 2018 wurden diese im Wert von 25 Millionen € importiert. Verglichen zum Jahr 2008 ein Anstieg um satte 42 % (17,53 Millionen €) – und das obwohl auch hier eine Preissteigerung von immerhin 29% bei Schokolade und 6 % bei Pralinen zu verbuchen ist.

Im Übrigen: Der Import von Blumen kam in 2018 mit 98% fast ausschließlich aus den Niederlanden. Und auch beim Thema Schokolade wird fleißig importiert. Hier kamen 80% der Naschereien aus der Tschechischen Republik.

Außerdem wurden von Januar bis November 2018 Pralinen und Schokolade im Wert von 30,86 Millionen € ins Ausland geliefert, mehr als das Doppelte gegenüber dem gleichen Zeitraum zehn Jahre zuvor. Mit 5,19 Millionen € war die Tschechische Republik bis November 2018 auch der größte Abnehmer.

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