Tarifergebnis gilt auch für Metaller in Sachsen

IG Metall_FahneDas Ergebnis der Tarifverhandlung in Nordrhein-Westfalen vom 13. Mai gilt auch für Sachsen. In der dritten Tarifverhandlung mit dem Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie in Chemnitz wurde für die rund 170.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie des Freistaates ein Ergebnis erzielt. In Köln hatten sich am vergangenen Freitag die Tarifpartner auf 2,8 Prozent mehr Geld ab Juli und nochmal 2,0 Prozent mehr ab April 2017 geeinigt. Die Laufzeit beträgt – rückwirkend ab April – 21 Monate. Im Juni erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 150 Euro. Für die Einmalzahlung und die zweite Stufe der Entgelterhöhung wurde eine Differenzierungsklausel vereinbart, die es den Tarifvertragsparteien erlaubt, für verbandsgebundene Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Verschiebung der Entgelterhöhung vorzunehmen. IG Metall Bezirksleiter Olivier Höbel bewertet den Abschluss als „akzeptablen Kompromiss“. „Eindrucksvolle Warnstreiks und harte Verhandlungen führten zu einem spürbaren Plus beim Einkommen und damit zu einer direkten Beteiligung der Beschäftigten am Erfolg der Unternehmen. Von der damit erreichten Erhöhung der Lohnsumme wird die Binnenkonjunktur in erheblichem Umfang angekurbelt.“

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