Stilles Gedenken an Opfer von Grubenunglück

Auf dem Zwickauer Hauptfriedhof wurde am Donnerstag an die Bergleute erinnert, die vor 60 Jahren bei dem schweren Grubenbrand auf dem Schacht IV des VEB Steinkohlenwerkes „Martin Hoop“ ums Leben kamen. An der bergmännischen Gedenkstätte legten Oberbürgermeisterin Findeiß sowie Vertreter des Steinkohlenbergbauvereins Zwickau Kränze nieder. Bei der Katastrophe am 19. April 1952 starben 48 Bergleute. 13 tote Kumpel konnten sofort geborgen werden, 35 Opfer erst im März 1953. Da ein Löschen des Feuers unmöglich war, musste der Abschnitt ein Jahr geschlossen bleiben. Angehörige der Grubenwehr, die damals zur Bergung eingesetzt waren, nahmen ebenfalls an der Gedenkfeier teil.