Frist für SEPA-Umstellung verlängert

Ursprünglich am 1. Februar sollten die herkömmlichen Überweisungen von der SEPA-Überweisung abgelöst werden. Jetzt hat die EU die Übergangsfrist noch einmal bis 1. August verlängert. Von der Umstellung ist jeder Bürger betroffen, auch wenn keine grenzüberschreitende Zahlung, sondern zum Beispiel nur eine Überweisung von Leipzig nach Dresden getätigt wird, informiert Sigrid Woitha von der Verbraucherzentrale Sachsen. Besonders wachsam sollten Verbraucherinnen und Verbraucher im Umgang mit empfangenen E-Mails sein, die auf die SEPA-Umstellung hinweisen und gegebenenfalls gefährliche Anhänge mit Spionageprogrammen beinhalten können. Wer Fragen hinsichtlich der vielfach eintreffenden Schreiben von Vertragspartnern, der Erteilung neuer Einzugsermächtigungen aber auch deren Widerruf oder zur Umstellung beim Onlinebanking hat, kann diese in einer persönlichen Beratung in der nächstgelegenen Beratungseinrichtung klären. Die Verbraucherzentrale hat zusätzlich einen kleinen SEPA-Check im Scheckkartenformat erstellt, der in jeder Beratungseinrichtung zur kostenfreien Mitnahme bereit liegt. Telefonische Beratungen sind montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-797777 (1,24 €/Min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunknutzer hören dort eine kostenlose Ansage) möglich.

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