Sachsens Luft ist sauberer geworden

Sachsen hat in den vergangenen 20 Jahren große Erfolge bei der Luftreinhaltung erreicht. Das unterstrich Umweltminister Frank Kupfer am Dienstag bei der Vorstellung des Messnetzes Luft in Radebeul. „Während bis in die Mitte der 90er Jahre insbesondere die Schwefeldioxid-Belastung ein großes Thema war, spielt dieser Stoff heute praktisch kaum noch eine Rolle“, so der Minister. „1989 wurden in Dresden im Jahresdurchschnitt 100 Mikrogramm Schwefeldioxid pro Kubikmeter gemessen, 20-mal mehr als jetzt. In der Industrieregion Leipzig, der Lausitz und im Erzgebirge lagen die Konzentrationen sogar noch höher. Wie sich diese Verbesserung auswirkt, ist vor allem im Wald im Erzgebirge deutlich sichtbar!“ Auch Kohlenmonoxid und Benzol spielten als Luftschadstoffe praktisch keine Rolle mehr und würden lediglich bei Sondermessungen gemessen. Die Luftqualität im Freistaat wird an 29 stationären Messpunkten überwacht, Schwerpunkt der Messungen sind die Ballungsräume Dresden, Leipzig und Chemnitz, aber auch die grenzüberschreitenden Einträge im Erzgebirge und Ostsachsen.

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