Revision: Mordfall muss neu verhandelt werden

Der Mord an einem Mann aus Gera vom November 2017 muss neu verhandelt werden. Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat gegen das Urteil des Landgerichts Revision eingelegt. Wegen Mord aus Habgier war ein 20-Jähriger Zwickauer Ende Juni zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Seine 17-jährige Freundin erhielt wegen Beihilfe eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Um an sein Auto zu kommen, hatte Johnny H. dem 45-jährigen Geraer mehrere tödliche Stiche zugefügt. Sarah P. war bei dem Mord dabei, hatte nach Auffassung der Richter jedoch keine Aktie an der Tat. Im Prozess war die Jugendliche von ihrem ehemaligen Freund allerdings als mutmaßliche Anstifterin schwer belastet worden. Wann die Revision vom Bundesgerichtshof in Leipzig verhandelt wird, ist noch unklar.