Prognose: Arbeitslosigkeit sinkt im Landkreis Zwickau am stärksten

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat die Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2018 mit der Frühjahresprognose angepasst. Laut der Erhebung prognostizieren die Forscher für den Landkreis Zwickau mit 14,4 Prozent den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in Sachsen. Bei einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent rechnen die IAB-Experten mit einem Beschäftigungsanstieg um 1.800 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1.400 Menschen. Damit wären im Jahresdurchschnitt 2018 insgesamt rund 8.300 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. „Der konjunkturelle Aufschwung erreicht einen Höhepunkt und wirkt sich sehr positiv auf die Entwicklung der Zwickauer Wirtschaft aus. Die Exporte sind stabil, und auch die Binnennachfrage bleibt eine wichtige Stütze der Konjunktur“, schätzt Zwickaus Arbeitsagentur-Chef Andreas Fleischer ein. Mit der in der vergangenen Woche veröffentlichten Frühjahresprognose prognostizierte das IAB für den Landkreis Zwickau im Jahresdurchschnitt eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Bei einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent werde die Beschäftigung um 1,4 Prozent oder 1.800 steigen. Damit würden 2018 durchschnittlich etwa 126.700 Frauen und Männer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen.