Horch-Klassik führt diesmal ins Erzgebirge

Am Sonntag geht die August-Horch-Klassik in ihre 9. Auflage. Insgesamt 128 Oldtimer und 29 Kräder standen bis gestern in den Startlisten. Die Teilnehmer kommen neben vielen Lokalmatadoren aus fast ganz Deutschland – aus Hamburg, Berlin oder Augsburg. Allein aus dem Vogtland sind 23 Fahrer gemeldet.

Bewährter weise ist die Horch-Klassik keine Rallye oder Gleichmäßigkeits-Prüfung. Hier werden die Schönheiten der sächsischen Landschaft genossen und bekannte Orte besucht. Bevor es am Sonntag allerdings auf die 175-Kilometer-Strecke mit Ziel in der Saigerhütte in Olbernhau geht, müssen die Fahrzeuge Aufstellung nehmen. Die wird diesmal ebenso wie der Start etwas anders sein. Die nördliche Hälfte der Audistraße ist gegenwärtig wegen Bauarbeiten gesperrt. Deshalb stehen die Fahrzeuge beidseitig ab dem Museums-Parkplatz in Richtung Kurt-Eisner-Straße und auf dem Parkplatz der ehemaligen Verkehrsbetriebe. Der Startbogen ist nicht unmittelbar vor dem Museum, sondern auf dem Parkplatz vor dem Kontorgebäude des Museums platziert. Über den gesperrten Rad- und Fußweg geht es dann über die Crimmitschauer Straße Richtung Rathaus Reinsdorf. Dort befindet sich die erste anzufahrende Kontroll- und Stempelstelle. Das erste Fahrzeug wird hier gegen 9:15 Uhr erwartet.

Das Motto der diesjährige Klassik heißt „110 Jahre Audi“. Damit soll an die Firmengründung des zweiten Unternehmens von August Horch erinnert werden. Dem entsprechend sind auch sechs Audis unterschiedlichster Baureihen und -jahre dabei. Allerdings wird laut Meldeliste ein Essex Super Six, Baujahr 1927, das älteste vierrädrige Exemplar sein.

Mit der Rückkehr der Trosses im August-Horch-Museum ist gegen 15:30 Uhr zu rechnen.

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