Grünes Licht für Hochwasserschutz in Glauchau

Die Landesdirektion hat am 31. Mai das Planfeststellungsverfahren für die Hochwasserschutzmaßnahmen in den Glauchauer Ortsteilen Jerisau und Reinholdshain abgeschlossen. Damit verfügt die Landestalsperrenverwaltung als Träger des Vorhabens über Baurecht. Geplant ist ein großflächiger Wasserrückhalteraum. Dazu werden die rechts- und linksseitig der Mulde gelegenen Deiche zunächst zurückgebaut. An gleicher Stelle ist eine Aufwallung geplant, die vor Hochwasser schützt, wie es statistisch gesehen, aller zehn Jahre auftritt. Darüber hinaus wird zur Sicherung der Autobahn eine Hochwasserschutzmauer errichtet. Die geplanten Maßnahmen führen zu einer deutlichen Verbesserung des Hochwasserschutzes. Im betreffenden Bereich wird mit einer Absenkung des Wasserspiegels bei Hochwasser von bis zu 40 Zentimetern gerechnet. Bei Jerisau liege der Wasserstand künftig etwa 20 Zentimeter niedriger. Die Vorhaben sind Bestandteil mehrerer entlang der Zwickauer Mulde umzusetzender und bereits realisierter Hochwasserschutzmaßnahmen. Ziel ist es, die Ortslage Jerisau zukünftig vor einem Hochwasser mit einem statistisch 100-jährigen Wiederkehrintervall zu schützen.