Gedenken der 123 Toten des Grubenunglücks vom 22. Februar 1960

Zwickau ist seit dem großen „Berggeschrey“ des späten Mittelalters eng mit dem Bergbau verbunden. Es gab Zeiten, da trug sie offiziell den Beinamen Bergarbeiterstadt. Steinkohlenfunde und deren Abbau reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. 1830 begann mit den Arnimschen Steinkohlenwerken der industrielle Abbau auch Untertage. 1859 wurden die ersten Schächte auf den Brückenberg geteuft. Leider war die Grubenarbeit auch im Zwickauer Steinkohlenrevier immer wieder mit tragischen Unfällen verbunden: 1868, 1874, 1879, 1889, 1895, 1921 und 1952.

Die größte Bergbaukatastrophe im Zwickauer Revier ereignete sich allerdings am 22. Februar 1960.

Der 60. Wiederkehr wurde vergangenen Samstag gedacht.

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