Elektronische Gesundheitskarte kommt

Ab 1. Januar 2014 soll die elektronische Gesundheitskarte die alte Krankenversicherungskarte ersetzen. Auffälligste Neuerung ist, dass sie das Foto des Versicherten enthält. Gerade um dieses Foto gab es in letzter Zeit große Meinungsverschiedenheiten. Jeder Versicherungsnehmer ist grundsätzlich verpflichtet, der Krankenkasse ein Foto zur Verfügung zu stellen. Ausnahmen gelten nur für Kinder unter 15 Jahren und Versicherte, die an der Erstellung eines Fotos nicht mitwirken können, weil sie beispielsweise bettlägerig sind und sich in einem Pflegeheim befinden. „Kein Versicherter muss nun Angst haben, dass er beim Arzt nicht behandelt wird, weil er noch keine elektronische Gesundheitskarte besitzt“, informiert Marion Schmidt, Gesundheitsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Selbst wenn die alte Karte nicht akzeptiert wird, kann jeder Versicherte innerhalb von zehn Tagen einen gültigen Versicherungsnachweis bei seinem Arzt nachreichen. Klappt das nicht, kann danach aber der Arzt seine Leistung privat in Rechnung stellen. Sollte das passieren, bekommt der Versicherte trotzdem sein Geld zurück, wenn er bis zum Quartalsende die Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse belegen kann.

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