DRS-Pokal: RSC-Rollis scheitern im Viertelfinale

Für den RSC Rollis Zwickau war in diesem Jahr bereits im Viertelfinale des DRS-Pokals Endstation. Fast schon sensationell zogen die Westsachsen am Samstag gegen das Oettinger RSB Team Thüringen mit 61:68 ( 19:13, 12:22, 22:13, 8:20) den Kürzeren und verloren damit bereits das dritte Spiel in Folge. Nachdem beide Mannschaften je zwei Viertel für sich entscheiden konnten, war die Ausgeglichenheit der Thüringer am Ende der Garant für den Erfolg. Für den neuen „alten“ Trainer der Elxlebener, Josef Jaglowski war die Begegnung in der Scheffelberghalle gleichzeitig eine Rückkehr an seine ehemaligen Wirkungsstätte. Im ersten Viertel dominierte Zwickau die Partie. Vor allem Erben und Choudry setzten sich immer wieder unter dem RSB Korb durch. Im zweiten Viertel entfachten die Thüringer ein Feuerwerk der besonderen Art. Vor allem Kochetkov nutzte seinen ersten Einsatz im Thüringer Team zu sechs Punkten in Folge und zusammen mit Halouski drehten sie fast im Alleingang die Begegnung. Mit 35:31 gingen beide Teams dann in die Halbzeitpause. Im dritten Durchgang vergaben Beginskis, Balcerowski und Halouski die ersten einfachen Würfe und Zwickau mit Möller und Erben drehten das Ergebnis erneut. Mit einer 53:48 Führung von Zwickau ging es schließlich ins Schlussviertel, wo Trainer Josef Jaglowski dann seine Trumpfkarte zog. Mit Albrecht, Partanen, Linden, Beginskis und Halouski setzten die Thüringer jetzt auf eine Ganzfeldpresse und 4.37 Minuten vor Spielende war der Ausgleich zum 59:59 geschafft. In der verbleibenden Spielzeit brachten die Zwickauer nur noch einen erfolgreichen Korbwurf im Thüringer Korb unter und U22 Weltmeister Albrecht machte jetzt mit sechs von seinen 12 Punkten fast im Alleingang den Sack zu. 50 Sekunden vor dem Schlusssignal foulten die Schumannstädter Halouski und Linden an die Freiwurflinie, die drei ihrer vier Freiwürfe zum Endergebnis von 68:61 versenkten. Quelle: www.rsb-team-thueringen.de, Foto: Ralph Köhler

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