Chemieunfall löst Großalarm aus

Zwickau – Auf der Flurstraße ist am Dienstagvormittag ein Chemikalientransport leck geschlagen. Daraufhin wurden zahlreiche Feuerwehren der Stadt alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen strömte aus dem Spezialbehälter auf der Ladefläche eines Lkw ätzendes Gas aus. Dabei handelte es sich um Dimethylcyclohexylamin, einer Komponente, die als Katalysator in der Polyurenthanherstellung zur Anwendung kommt. In Schutzanzügen pumpten Feuerwehrmänner den Inhalt des Gefäßes um und reinigten den kontaminierten Laster. Im Einsatz waren insgesamt 48 Rettungskräfte. Die Ursache für das Leck ist noch unklar. Der Fahrer war kurz nach dem Beladen auf einem benachbarten Industriegelände darauf aufmerksam geworden und hatte die Rettungskräfte alarmiert. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, konnte das Klinikum aber nach kurzer Zeit wieder verlassen. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.