Bürgerinitiative kämpft weiter gegen Hochwassermauer

Mit einem offenen Brief hat die Initiative bürgerfreundlicher umweltbewusster Hochwasserschutz in Wilkau-Haßlau die Stadträte um Unterstützung gebeten. Die Mitglieder befürchten, dass mit dem geplante Bau der Hochwassermauer schwermetallhaltiges Hangwasser nicht mehr aus den Grundstücken abfließen kann. Die Keller würden durchfeuchtet und die Gebäude geschädigt. Ein Gutachten, das von der Landestalsperrenverwaltung in Auftrag gegeben wurde, habe diese Befürchtungen bestätigt. Nach dem Bau der Mauer würden der Vielauer Bach, der Mühlgraben und der Oberhaßlauer Bach zwischen Mauer und Hang zurück gestaut. Betroffen seien alle Grundstücke, die in Richtung Hang tiefer oder in Höhe der B 93 liegen. Zuständig für die Gewässer ist die Stadt Wilkau-Haßlau.