Auswärtspleite in Allensbach

In der 2. Handball-Bundesliga musste der BSV Sachsen eine erneute Auswärtspleite hinnehmen. Beim SV Allensbach verloren die Zwickauerinnen am Samstagabend mit 24:31 (13:16).  Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beim BSV Claudia Stein mit drei Treffern hervorstach, setzten die Gastgeberinnen vermehrt Akzente, vor allem durch die bestens aufgelegten Rückraumakteure Sarah Rothemund und Stefanie Hotz. Obwohl die Gäste danach über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher liefen, konnte sich Allensbach erst in den letzten fünf Minuten entscheidend absetzen. Nach dem 24:27-Treffer von Jenny Choinowski versäumte es der BSV, noch einmal nachzulegen. Mit einer Vier-Tore-Serie besiegelte Allensbach anschließend die insgesamt dritte Zwickauer Saisonniederlage. Noch zwei Stunden nach Spielende war BSV-Trainer Norman Rentsch verärgert über den Auftritt seiner Schützlinge. „Das Ergebnis geht leider in Ordnung. Wir sind nicht so in die Partie gekommen, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte der 34-Jährige. Die Personalsorgen mit den drei Langzeitausfällen Nele Kurzke, Susanne Schmidt und Linda Hodler sowie die Verletzungen von Stefanie Pruß und Christina Zuber ließ Rentsch als Ausrede nicht gelten. „Wir sind einen Tag eher angereist und haben im Vorfeld alles versucht, um den Mädels den Fahrtstress zu ersparen.“ Trotz der Niederlage steht der BSV in der Tabelle weiterhin auf Rang vier, gefolgt von den Füchsen Berlin. Diese sind auch der kommende Gegner der Zwickauerinnen. Bereits am Mittwoch muss die Mannschaft in die Hauptstadt fahren und kann dort wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze gut machen.

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