Altes Blechspielzeug im Horch-Museum

Unter der Überschrift „Uhrwerk, Dampf und Strom“ zeigt das Zwickauer August Horch Museum seit dem Reformationstag einmaliges Blechspielzeug, das teilweise weit über 100 Jahre alt ist. Raimund Reibenspieß aus Ingolstadt stellte die Leihgaben zur Verfügung. Nürnberger Spielwarenhersteller wie Bing – der sich von 1866 bis etwa 1930 zur weltgrößten  Spielzeugfabrik entwickelte – und die bis heute noch existierende Firma Märklin – gegründet 1859 in  Göppingen – waren maßgeblich am guten Ruf für hochwertiges Blechspielzeug aus Deutschland verantwortlich. Nicht nur Schiffe, wie die Europa oder die Yacht von Kaiser Wilhelm mit dem Namen „Jolanda“ werden gezeigt, sondern auch viele Blecheisenbahnen, die noch mit Dampf angetrieben wurden. Ein einmaliges Stück dürfte auch das Riesenrad mit Dampfantrieb und eingebauter Orgel sein. Bis zum Ostermontag 2014 wird erstmals auch ein neues Exponat des Horch Museums, der Framo Stromer, gezeigt. Das kleine zweisitzige Fahrzeug mit Stromlinienkarosserie besaß nur drei Räder und wurde von den Motorenwerken Frankenberg 1933 gebaut.