Statt Weihnachtskarten 500 Euro für Hospizverein Vogtland

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„Spenden statt Grußkarten“ heißt es zum Jahreswechsel erneut im Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland und im Verkehrsverbund Vogtland. Wie in den vergangenen Jahren erhält ein sozial engagierter Verein stattdessen 500 Euro. In diesem Jahr ging die Spende an den Hospizverein Vogtland. Den symbolischen Scheck übereichten Landrat und ZVV-Vorsitzender Rolf Keil gemeinsam mit VVV-Geschäftsführer Thorsten Müller am Mittwoch an den Vereinsvorsitzenden Robert Herold und die beiden Koordinatorinnen Kristin Dressel und Birgit Jung. Im Hospiz in der „Villa Falgard“ in Falkenstein würdigte Keil das engagierte Wirken der Mitglieder des Hospizvereins. Nach Angaben von Birgit Jung hat der Hospizverein Vogtland derzeit 104 Mitglieder. 40 von ihnen sind ehrenamtlich tätig. Sie stehen Menschen in schwerer Krankheit und in den letzten Tagen des Lebens zur Seite. Sie leisten keine Pflege, aber sie sind für praktische Hilfen und Gespräche da. Ängste und Sorgen können hier angesprochen werden. Sie sind für Angehörige „einfach nur da“, übernehmen nachts Sitzwachen, begleiten bei Spaziergängen und sichern eine 24-stündige Telefonbereitschaft. In den Trauercafes Reichenbach und Auerbach werden in geschlossenen und offenen Gruppen Gespräche angeboten. „Der öffentliche Personennahverkehr spielt für uns eine große Rolle. Einmal ist es wichtig, dass das Hospiz in Falkenstein gut mit Zug oder Bus erreichbar ist. Zum anderen nutzen nicht wenige unserer älteren Helfer die öffentlichen Verkehrsmittel, um zu Hilfsbedürftigen zu fahren. Beides klappt gut“, berichtet Robert Herold.