Saniertes Krematorium Reichenbach wieder in Betrieb

Nach nur viermonatiger Sanierungszeit ist das Krematorium der Stadt Reichenbach im Vogtland am 11. Januar wieder in Betrieb gegangen. Die in die Jahre gekommene und verschlissene Ofentechnik wurde nach ziemlich genau 20 Jahren komplett erneuert. Nach Angaben der Stadt verfügt das Krematorium jetzt über einen größeren Ofen, der der thermischen Dauerbelastung besser standhält. Damit sei es möglich, auch extrem schwergewichtige Verstorbene zu kremieren. Bei der Sanierung der Abgasreinigungsstrecke wurde die veraltete und nicht mehr zeitgemäße Filtertechnik mit Katalysatoren durch einen modernen Filter ersetzt, bei dem das Abgas mittels Flugstromverfahren gereinigt wird. Gleichzeitig ist der alte Wärmetauscher durch einen leistungsstarken und dem größeren Ofen angepassten Wärmetauscher abgelöst worden. Die geplanten Sanierungskosten von 900.000 Euro haben sich um ca. 50.000 Euro erhöht. Grund seien die Aufwendungen für das nachträglich erforderliche Vergabeverfahren und verschiedene Kleinleistungen gewesen, die nicht Gegenstand des Bauhauptauftrages waren, sich aber während des Baus ergeben hätten.