Sachsen produzieren wieder weniger Abfall

Die sächsischen Haushalte haben im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr weniger Abfall produziert. Die jetzt veröffentlichte Siedlungsabfallbilanz zeigt, dass jeder Sachse im Durchschnitt 321 Kilogramm Abfall erzeugte – acht Kilogramm weniger als 2011. Im Durchschnitt wurden drei Kilogramm weniger Bio- und Grünabfälle, zwei Kilogramm weniger Wertstoffe, zwei Kilogramm weniger sperrige Abfälle und ein Kilogramm weniger Restabfälle eingesammelt. Im Einzelnen entfielen auf jeden Sachsen durchschnittlich 126 Kilogramm Restabfall, 120 Kilogramm Wertstoffe, 50 Kilogramm Bio- und Grünabfälle, 24 Kilogramm sperrige Abfälle und etwa ein Kilogramm schadstoffhaltige Abfälle. Der Anteil der Abfälle aus privaten Haushalten, die stofflich oder energetisch verwertet wurden, lag bei 74 Prozent. Um Abfälle künftig noch besser als Rohstoffquelle zu nutzen, müssen spätestens ab dem 1. Januar 2015 deutschlandweit Papier-, Metall-, Kunststoff- und Glasabfälle sowie Bioabfälle getrennt gesammelt werden. Umweltminister Frank Kupfer hat daher an die Bürger appelliert, die Möglichkeiten der Getrenntsammlung von Abfällen noch besser zu nutzen.