Pulverturm wird nach Pfingsten saniert

In diesem und dem folgenden Jahr soll der Pulverturm und der anschließende Stadtmauerrest in zwei Abschnitten saniert werden. Damit will die Stadt die historische Substanz sichern und die Bauwerke erhalten. Vorgesehen sind das Abdichten der Grundmauern, Putzarbeiten im Innen- und Außenbereich mit bauzeittypischen Putzstrukturen, Reparaturen am Dach und der Dachentwässerung und an den Fenstern, Fensterläden und dem Geländer des Umganges. Außerdem wird die nicht mehr funktionsfähige Sanitär- und Elektroinstallation erneuert. Für die Arbeiten am Pulverturm, die in der Woche nach Pfingsten beginnen und bis Oktober dauern, sind im aktuellen Haushalt 60.000 Euro vorhanden. Für den Etat 2018 wurden 60.000 Euro für den 2. Bauabschnitt angemeldet. Eine Entscheidung über die künftige Nutzung steht noch aus. Die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Bastion gilt als letztes sichtbares Zeugnis der einstigen Befestigungsanlage.