Messerstecher wegen Totschlags angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat einen 61-Jährigen wegen Totschlags angeklagt. Der Mann soll am Nachmittag des 5. Februar in einer Wohnung in Plauen einen 35-Jährigen erstochen haben. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen stach der Angeschuldigte dreimal mit einem spitzen Küchenmesser auf Rumpf und Rücken des Opfers ein. Dabei wurden innere Organe verletzt, der Tod trat nach hohem Blutverlust ein. Täter und Opfer kannten sich. Der Messerattacke war ein Streit über Mietzahlungen für eine Wohnung vorausgegangen. Der Beschuldigte räumt ein, zugestochen zu haben. Allerdings sei er zunächst von seinem Kontrahenten angegriffen worden. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch nicht von einer Notwehrhandlung aus.