IFA-Sonderpreis für Zwickauer Gründerteam

Unter dem Namen „InnoStrukt 3D“ entwickelt eine Forschergruppe der Westsächsischen Hochschule Zwickau eine Software, die es möglich macht, Strom- und Verkehrstrassen in Echtzeit zu planen und zu visualisieren. Auf der Funkausstellung in Berlin gab es dafür jetzt einen Sonderpreis. „Der große Vorteil besteht darin, dass durch unser System auch Nichtfachleute in der Lage sein werden, den Planungsprozess nachzuvollziehen und eine genaue Vorstellung von dem Projekt zu erhalten“, erklärt Dipl.-Ing. Ingolf Leithoff. Dies sei insbesondere bei der Sicherheitsüberprüfung und bei Veranstaltungen mit Auftraggebern, Bauherren oder der betroffenen Öffentlichkeit von Vorteil. „Perspektivisch muss man etwa bei Bürgerversammlungen keine abstrakten Flurkarten und Bebauungspläne mehr auslegen, sondern kann den Betroffenen im 3D-Modell genau zeigen, wo, wie, in welcher Größe und in welchem Abstand zum eigenen Grundstück etwa eine geplante Stromtrasse verläuft. Das kann die Akzeptanz von Infrastrukturprojekten deutlich erhöhen“, sagt Ingolf Leithoff, der das Projekt gemeinsam mit M.Sc. Dipl.-Inf. (FH) Ronny Kubik und M.Sc. Peter Huster seit April dieses Jahres vorantreibt.