HBK Zwickau ist überregionales Traumazentrum

HBK_Ueberregionales_Traumazentrum_LuftrettungDer Standort Zwickau des Heinrich-Braun-Klinikums hat die höchste Versorgungsstufe in der Notfallbehandlung erreicht. Das HBK ist damit das derzeit einzige überregionale Traumazentrum im westsächsischen Raum. 115 Schwerverletzte wurden hier 2014 behandelt. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie teilt Kliniken nach festgelegten Standards in Traumazentren mit lokaler, regionaler oder überregionaler Bedeutung ein. Um die höchste Versorgungsstufe zu erreichen, müssen anspruchsvolle Kriterien erfüllt werden. Aufgaben des Überregionalen Traumazentrums sind neben der jederzeit möglichen parallelen Versorgung von zwei Schwerstverletzen die Übernahme von Patienten aus lokalen und regionalen Traumazentren zur vollständigen Weiterbehandlung sowie der beginnenden Rehabilitation noch während des Klinikaufenthaltes. Zudem wird durch eine telemedizinische Vernetzung mit den umliegenden Krankenhäusern ohne Zeitverlust eine enge Abstimmung der optimalen Behandlung bei Weiterverlegung ermöglicht. Das HBK hat für die höchste Versorgungsstufe zahlreiche Investitionen getätigt, unter anderem in die Etablierung neuer Chirurgien sowie in den Neubau des Haus 6.