Volkswagen Sachsen zieht positive Bilanz für 2017

Die sächsischen Volkswagen-Standorte haben die Produktion im Jahr 2017 teils deutlich gesteigert. In Zwickau liefen rund 290.000 Golf, Golf Variant und Passat Variant vom Band, drei Prozent mehr als im Jahr davor. Für 2018 ist ein ähnlich hohes Fahrzeugvolumen an Golf, Golf Variant und Passat Variant wie 2017 geplant. Der Sonderfahrzeugbau und die Gasrack-Fertigung für CNG Fahrzeuge wurden 2017 ebenfalls gesteigert. Mit der Fertigung bzw. Umrüstung von mehr als 1.000 Sonderfahrzeugen für internationale Kunden und rund 24.000 Gasracks für Erdgasfahrzeuge für die Marken Volkswagen, Skoda und Audi wurden neue Bestmarken definiert. Mit 9.937 (7.852) Karosserien für die automobile Luxusklasse der Marken Bentley und Lamborghini wurden 2017 wieder deutlich mehr Karosserien gefertigt als 2016. Erfolgreich gestartet ist die Karosseriefertigung des Lamborghini Urus, die seit Ende des vergangenen Jahres für zusätzliches Volumen sorgt. Die Fertigung der Modelle Bentley Continental GT und Bentley Continental GTC ist dagegen ausgelaufen. Bereits zum Jahreswechsel wurden einzelne Anlagen auf die Fertigung der I.D.-Familie in Zwickau vorbereitet. Im Sommer 2019 wird dann zunächst eine der beiden Fertigungslinien in Zwickau vollständig für den I.D. umgebaut und zum Jahresende 2019 mit dem I.D. für Volkswagen in Betrieb genommen. Mit dem Umbau der zweiten Fertigungslinie ab Sommer 2020 wird der Standort Zwickau ab Ende 2020 zum reinen E-Mobilitätsstandort entwickelt. In Zwickau werden dann Elektrofahrzeuge auf der Basis des I.D. und des I.D. Crozz für Volkswagen, Seat und Audi mit bis zu 1.500 Stück pro Tag gebaut. Rund 153 Millionen Euro hat Volkswagen 2017 in Sachsen investiert. Die Schwerpunkte bildeten die Automatisierung der hydraulischen Pressenstraße und die Integration des Karosseriebaus für den Lamborghini Urus in Zwickau, der Abschluss des Umbaus auf die Motorenbaureihe EA 211 sowie erste Einrüstungen auf die neue Motorengeneration EA 211 evo am Standort Chemnitz und die Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur.