VW-Standort Zwickau soll E-Mobilitäts-Werk werden

Mit milliardenschweren Investitionen will der Volkswagenkonzern den tiefgreifenden Wandel in der Automobilbranche bewältigen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, würden bis 2022 über 34 Milliarden Euro in die Entwicklung von E-Autos sowie in die Projekte Autonomes Fahren und Digitalisierung fließen. Der Standort in Zwickau soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen und zum E-Mobilitäts-Werk umgebaut werden. Europaweit wird Zwickau zum Zentrum der Elektrofahrzeug-Produktion bei Volkswagen. Die bisher in Mosel angesiedelte Passat-Produktion wird Ende nächsten Jahres in Emden konzentriert, der VW Golf wird künftig in Wolfsburg gebaut. IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel begrüßt „diese gute Entscheidung des Aufsichtsrats. Die Elektromobilität als Zukunftstechnologie bietet große Chancen. Die qualifizierte Belegschaft wird diese Chancen und Herausforderungen gemeinsam mit Betriebsrat und IG Metall gestalten.“