theaterstudentenclub fährt zur Hölle

„Fahrt zur Hölle“, die diesjährige Inszenierung des theaterstudentenclubs Zwickau feiert am Dienstag um 19.30 Uhr seine Premiere im Malsaal. Zwischen Studium, Praktikum, Nebenjob und unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten haben die Studentinnen und Studenten in den letzten Monaten in der Hochschule und im Theater geprobt. Das Stück von Peter Geierhaas setzt wie in einem Experimentierkasten unterschiedlichste Menschen in eine Situation, aus der es kein Entkommen gibt. Es spielt in einer U-Bahn, die scheinbar normal von Station zu Station fährt. Menschen kommen und gehen: Ein Ehepaar, das nach einer Party auf dem Heimweg ist, ein junger Unternehmer, dem der fahrbare Untersatz ausgefallen ist, eine Schülerin nach der Orchesterprobe, ein Obdachloser, ein Junkie und ein Flüchtling treffen so für kurze Zeit aufeinander. Plötzlich betreten drei rechtsradikale Mädchen den Waggon und machen dem Flüchtling den Sitzplatz streitig. Als dann noch die U-Bahn stecken bleibt, entwickelt sich eine schwankende Gruppendynamik, die über kurz oder lang jeden an die Grenzen seiner Werte- und Moralvorstellungen bringt. Weitere Vorstellungen finden am 8., 21. und 22. Juni jeweils um 19.30 Uhr statt.