7. Sinfoniekonzert „Wucht und Wonne“

Unter dem Titel „Wucht und Wonne“ steht am Donnerstag das 7. Sinfoniekonzert des Theaters Plauen-Zwickau in der Neuen Welt. Ab 19.30 Uhr erklingen Werke von Antonin Dvořák und Gustav Mahler. Unter dem Dirigat von Eckehard Stier, der sich damit als Generalmusikdirektor am Theater bewirbt, spielt als Solistin Ana-Marija Markovina (Foto) am Klavier. Begleitet wird sie vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau. Dvořáks Klavierkonzert g-Moll, brachte bei der Uraufführung nicht den erhofften Erfolg. Dvořák überarbeitete daher den Solopart vor der Drucklegung in die heute bekannte Gestalt. Doch dem Werk blieb das Etikett der Wirkungslosigkeit anhaften. Dabei stehen die zahllosen wunderschönen Melodien nationalen Kolorits und der sinfonische Charakter, bei dem Orchester und Pianist gleichwertige Partner sind, der Meisterschaft späterer Kompositionen in nichts nach. Mahlers Erkenntnis „Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie“, ließen den Komponisten bis an sein Lebensende 1911 immer wieder an der Sinfonie feilen. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn findet eine Einführung statt.