Mehr Verletzte im Straßenverkehr

Entgegen dem bundesweiten und gesamtsächsischen Trend ist die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeidirektion Zwickau leicht rückläufig. Das geht aus der heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2016 hervor. Allerdings ist die Zahl der Verletzten auch in Südwestsachsen gestiegen (+141). Im Gegensatz dazu gab es nach dem sprunghaften Anstieg 2015 im vergangenen Jahr deutlich weniger Verkehrstote (18). Allerdings musste ein tödlich verletztes Kind beklagt werden. Die meisten Verkehrsunfälle mit größerem Personenschaden ereignen sich nach wie vor im innerörtlichen Bereich. 647 Menschen wurden dabei schwer verletzt. Die Zahl der verletzten Schulkinder stieg um 25 auf 132 Fälle. Häufigste Ursache ist Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes, gefolgt von Vorfahrtsfehlern und überhöhter Geschwindigkeit. Laut Polizei sind motorisierte Verkehrsteilnehmer für den von ihnen gewählten Sicherheitsabstand immer noch viel zu schnell unterwegs. Drei Viertel der Unfälle ereigneten sich in der Freizeit, ein Viertel passierten auf dem Schulweg. Die positive Entwicklung der Unfallzahlen junger Fahrer habe man 2016 nicht fortschreiben können.