Absicherung gegen Naturgefahren rückläufig

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Nur wenige Häuser sind gegen Naturgefahren versichert und die Tendenz ist rückläufig. Im Jahr 2015 lag laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft der Anteil der Gebäude, die gegen Überschwemmung, Erdrutsch, Schneedruck usw. versichert sind, bundesweit bei gerade einmal 38 Prozent. Im Freistaat Sachsen waren demnach 47 Prozent der Gebäude versichert. 2016 sank die Quote in Sachsen auf 45 Prozent und bundesweit auf nur noch 37 Prozent. „Wir halten diese Situation im Hinblick auf die sicher kommenden Naturereignisse, wie etwa Starkregen, für höchst problematisch“, sagt Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Um die Gründe zu erfahren, warum Hauseigentümer nicht gegen Naturgefahren versichert sind, bittet die Verbraucherzentrale um Rückinformationen. „Schildern Sie uns Ihre Versicherungserlebnisse per E-Mail vzs@vzs.de, über Facebook www.facebook.com/VZSachsen per Post oder in einer unserer Beratungsstellen“, ermuntert Heyer die Hauseigentümer.