Kompromiss bei Theaterfinanzierung erzielt

Die Städte Plauen und Zwickau haben einen Kompromiss für die Verlängerung des Grundlagenvertrages des Theaters Plauen-Zwickau erzielt. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Beratung der beiden Oberbürgermeister mit den Vorsitzenden aller Stadtratsfraktionen am Dienstag in Zwickau. Ab 2018 soll der Zuschuss 15 Millionen Euro betragen. Im bisherigen Entwurf waren 12,57 Millionen vorgesehen. Die Stadt Plauen will einen Anteil von 3 Millionen Euro bezahlen, Zwickau würde 4,5 Millionen zuschießen. Die städtischen Vertreter gehen weiterhin davon aus, dass der Finanzierungsbeitrag des Kulturraumes wie bisher 7,5 Millionen Euro beträgt. Die Vertreter der Schumann-Stadt signalisierten zudem, dass etwaige Aufwendungen für Abfindungen, wenn diese durch die Städte getragen werden müssen, im Verhältnis von 60 Prozent (Zwickau) zu 40 Prozent (Plauen) finanziert werden. Diese Verteilung entspricht dem künftigen Zuschussschlüssel. Einmütig wurde außerdem das Ziel formuliert, dass der Vogtlandkreis und der Landkreis Zwickau sowie der Freistaat zur Finanzierung des Theaters beitragen sollten.