Werdau sagt Straßenlärm den Kampf an

Die Stadt Werdau arbeitet an einem Aktionsplan, um Anlieger von durch Lärm besonders betroffenen Straßenzügen zu unterstützen. Innerhalb der 2. Umsetzungsstufe der „Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm“ (Umgebungslärmrichtlinie) wurden im Jahr 2012 Lärmkarten für die Hauptverkehrsstraßen mit einer Verkehrsbelastung ab 3 Millionen Kraftfahrzeuge pro Jahr erarbeitet. Im Bereich der Großen Kreisstadt erfolgte die Lärmkartierung eines 3,9 km langen Abschnittes der Bundesstraße 175 – Sorge von der östlichen Stadtgrenze Zwickau, Zwickauer Straße, Straße Zum Sternplatz bis zur Ronneburger Straße/ Anbindung an die S 289 neu (Westtrasse) sowie eines 7,1 km langen Abschnittes der Staatsstraße S 289 vom Kreisverkehr Wiener Spitze bis zum Knoten Ronneburger Straße (Abschnitt S 289 neu – Westtrasse) und weiter im Verlauf der S 289 – Crimmitschauer Straße bis zur Ortsgrenze Neukirchen. Nach erfolgter Analyse der Lärmbelastung will die Stadtverwaltung nun die Ergebnisse der Vorprüfung im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen. Dazu sind alle Eigentümer, Mieter und sonstige Betroffene der erwähnten Straßenbereiche zu einer Bürgerversammlung am kommenden Dienstag um 18 Uhr ins Rathaus eingeladen. „Im nächsten Schritt werden dann geeignete Maßnahmen erarbeitet, um die Verkehrlärmbelastung bei Bedarf zu senken. Dies könnten sowohl bauliche als auch verkehrsrechtliche Veränderungen wie Geschwindigkeitsreduzierungen sein“, erläutert OB Stefan Czarnecki. „Unabhängig davon engagieren wir uns natürlich auch für einen zügigen Weiterbau der Westtrasse und für eine Fortfühung der Mitteltrasse, um den Durchgangsverkehr auf der B 175 quer durch die Stadt zu reduzieren.“ – Foto: straßenweb.de