Wismut legt Umweltbericht 2012 vor

Die Wismut GmbH hat ihren jährlich erscheinenden Umweltbericht veröffentlicht. Im Berichtsjahr 2012 standen für die Sanierung der Standorte insgesamt 139 Mio. Euro zur Verfügung. Bis Ende 2012 sind insgesamt 5,65 Mrd. Euro durch die Bundesregierung freigestellt worden. Davon wurden 2,66 Mrd. Euro an den Standorten in Sachsen und 2,99 Mrd. Euro in Thüringen eingesetzt. In Thüringen hatte auch im vergangenen Jahr die sichere Flutung der Grube am Standort Ronneburg Priorität. Der Flutungspegel südlich der BAB 4 konnte um ca. 6 m gesenkt werden und erreichte Ende Dezember 248,8 m NN. Die Absenkung des Wasserspiegels in der Grube ist notwendig, um Altbohrungen zu sanieren und das Drainagesystem zu erweitern. Im Gessental wurden 2012 ca. 2,7 Mio. m³ Wasser gefasst und in der Wasserbehandlungsanlage Ronneburg gereinigt. Bei der Sanierung der industriellen Absetzanlagen lagen die Arbeitsschwerpunkte auf der Konturierung und Endabdeckung der Anlagen Culmitzsch und Trünzig sowie Helmsdorf. Insgesamt wurden rund 1,38 Mio. m³ Material der Lokhalde, der Waldhalde und der Bergehalde Crossen in die Kontur der Absetzanlagen eingebaut. Der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens am Hauptdamm der IAA Helmsdorf ist abgeschlossen. Auf den Absetzanlagen Culmitzsch, Trünzig und Helmsdorf konnten 5.445 m Wegebau und 3.224 m Wasserbau realisiert werden. Die Auffahrung des so genannten Südumbruchs in Bad Schlema als eines der wohl letzten größeren bergmännischen Vorhaben wurde fortgeführt. Nach gegenwärtiger Planung wird erwartet, die verbleibenden Sanierungsschwerpunkte im Wesentlichen bis zum Jahr 2020 zu beenden. Danach verbleiben langfristig Aktivitäten zur nachhaltigen Sicherstellung des Sanierungserfolgs, die Wasserbehandlung und die Umweltüberwachung.