Erste Tarifverhandlung im Groß und Einzelhandel

Für die rund 34.000 Beschäftigten im sächsischen Groß- und Außenhandel sowie dem genossenschaftlichen Großhandel beginnen am Donnerstag in Kesselsdorf die Tarifverhandlungen über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen. Die Gewerkschaft ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, jedoch mindestens 120 Euro für alle Beschäftigten und Auszubildenden, außerdem einen Zuschlag in Höhe von 15 Euro für alle Beschäftigten in Sachsen. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. Laut ver.di-Verhandlungsführerin Annelie Schneider würden die Arbeitnehmer deutliche Einkommenserhöhungen zur Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung benötigen. Es sei an der Zeit, dass endlich auch die Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche beteiligt werden.