Veränderter Umgang mit UV-Strahlen notwendig

Im Rahmen einer Studie haben Dresdner Hautärzte die Auswirkungen der über die Jahre zunehmenden UV-Strahlungen auf Kinderhaut untersucht und gleichzeitig deren Eltern kontinuierlich zu Sonnenschutzmaßnahmen geschult. „Die Ergebnisse dieser weltweit einmaligen Studie sind alarmierend“, so Gesundheitsministerin Christine Clauß. „Die untersuchten Kinder sind der UV-Strahlung ohne ausreichende Sonnenschutzmaßnahmen ausgesetzt gewesen, obwohl ihre Eltern kontinuierlich und zielgerichtet über die Risiken unterrichtet worden sind“. Dies lasse den Rückschluss zu, dass alle mannigfach vorhandenen Informationen und Aufklärungen zum Thema „Sonnenschutz“ leider noch keine Verhaltensänderungen bewirken. Bei Schädigungen wie Sonnenbrand im Kindesalter können langfristig bösartige Veränderungen des Hautbilds die Folge sein – bis hin zu Hautkrebs. Das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hatte die Studie in Auftrag gegeben. Von 2009 bis 2012 untersuchten Dermatologen des Klinikums Friedrichstadt 500 Kindergartenkinder regelmäßig mit modernster Technik auf das Vorhandensein und den Zuwachs von Leberflecken. Leberflecken gelten als wichtigste Risikofaktoren bei der Entstehung von Hautkrebs. Die Studie kann unter http://www.familie.sachsen.de/7428.html abgerufen werden.