Zweite Warnstreikwelle der IG Metall

Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen machen weiter Druck auf die Arbeitgeber. Am Montag begann die IG Metall die zweite Warnstreikwoche. Rund 5.200 Beschäftigte aus 13 Betrieben waren zu befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. An der Kundgebung bei Volkswagen Sachsen in Mosel nahmen auch wieder Beschäftigte mehrerer Zulieferfirmen teil. Seit dem Ende der Friedenspflicht legten in Berlin-Brandenburg und Sachsen über 18.000 Beschäftigte aus 92 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder und beteiligten sich an Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen für ihre Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate. In Sachsen waren seit dem 1. Mai insgesamt rund 11.000 Beschäftigte aus 40 Betrieben an den Arbeitsniederlegungen beteiligt.