Erneut Warnstreiks bei der Deutschen Post

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde ohne Angebot der Deutschen Post AG geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Mitglieder bundesweit zu Warnstreikaktionen aufgerufen. Im  Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde am 25. April legten die Beschäftigten heute erneut die Arbeit nieder. Betroffen ist der Zustelldienst unter anderem in Zwickau, Glauchau, Aue, Plauen, Neumark, Zeitz, Merseburg, Greußen, Mühlhausen und Ilmenau. In Zwickau nehmen 200 Postbedienstete an der Arbeitsniederlegung teil. ver.di fordert 6 Prozent mehr Lohn – mindestens aber 140 Euro mehr pro Monat für die Tarifbeschäftigten. Darüber hinaus soll es 65 Euro mehr pro Monat für die Auszubildenden und Studierenden an Berufsakademien geben. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.