Krebs: Zweithäufigste Todesursache in Sachsen

Die Anzahl der jedes Jahr neu auftretenden Krebserkrankungen hat in Deutschland laut Robert-Koch-Institut von 1980 bis 2006 bei Frauen um mehr als 35 Prozent und bei Männern um mehr als 80 Prozent zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starben 2011 allein in Sachsen 12.678 Menschen an Krebs, 294 mehr als 2010. Damit war Krebs in Sachsen die zweithäufigste Todesursache (nach Erkrankungen des Kreislaufsystems). Grund dafür ist vor allem die demografische Entwicklung. Aber auch bei den  Behandlungsmethoden gibt es Fortschritte. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Sächsische Krebsgesellschaft am 27. April in Chemnitz den 8. Sächsischen Krebskongress. Unter dem Motto „Onkologie heute – individuell, gezielt und maßgeschneidert“ bietet er Ärzten und medizinischem Fachpersonal einen Überblick und Ausblick auf aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Krebsbehandlung und ein Diskussionsforum zu den Herausforderungen und Chancen bei der Gestaltung der Krebsbehandlung im Freistaat.