Eklat bei Bosch Neukirchen

Bei den Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat, der IG Metall und der Geschäftsführung von Bosch in Neukirchen ist es am Freitag zu einem Eklat gekommen. Die Arbeitgeberseite hat die Gespräche über die Standortsicherung einseitig abgebrochen. Thomas Knabel von der IG Metall sagte dazu: „Der Gesprächsabbruch ist für alle Beteiligten eine Katastrophe. Die Unternehmensleitung treibt den Prozess der Standortschließung damit einseitig voran“. In vorangegangenen Gesprächen hatten sich beide Seiten verständigt, dass man gemeinsam nach einer Lösung zur Sicherung des Standortes sucht. Der Betriebsrat und die IG Metall hatten Einsparpotenziale ermittelt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Die Arbeitgeberseite habe diese Argumente jedoch nicht angenommen. Der Prozess um die Standortsicherung sei nun endgültig abgeschlossen und man werde den Betriebsrat zu Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan auffordern.